Pressearchiv

02
Feb
Erscheinungsdatum: 02.02.234 Quelle: OZ Autor: Yuriy Kadnykov S. 12

29
Jan
Erscheinungsdatum: 29.01.24 Quelle: NNN Autor: Georg Scharnweber S. 07

20
Jan
Erscheinungsdatum: 20.-21.01.24 Quelle: NNN Autor: Dagmar Leischow S. 03

30
Nov
Erscheinungsdatum: 30.11.23 Quelle: NNN Autor: dpa S. 036

11
Nov
Erscheinungsdatum: 11./12.11.23 Quelle: NNN Autor: Georg-Scharnweber S. 03

Zum 8. Mal finden in Rostock jüdische Kulturtage statt. Für mich klingt das nach wie vor unglaublich. Mir ist, als hätten wir gerade gestern erst mit den ersten Kulturtagen begonnen. Eigentlich bleibt mir nur, Sie bzw. Euch, unsere Zuschauerinnen und Zuschauer einzuladen und – wie es in Deutschland üblich ist – viel Spaß dabei zu wünschen. So einfach ist es aber denn doch nicht. Die jüdische Kultur ist an und für sich, wie auch alle anderen Kulturen, keine Spaßkultur. Ziel unseres Festivals ist es nicht nur, Sie zu amüsieren, sondern zum Nachdenken anzuregen. Also kommen Sie bitte, lachen und weinen Sie mit uns, diskutieren Sie mit uns, singen und tanzen Sie mit uns. Seien Sie bereit, auch über die schwersten Stunden in der deutsch-jüdischen Geschichte zu reden. Ich wünsche uns allen ein gelungenes Fest der facettenreichen jüdischen Kunst und Kultur und danke bereits jetzt recht herzlich allen, die zu diesem umfangreichen Programm beitragen.

Juri Rosov
Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Rostock

 

15.-30.10.23 ✡ Kröpeliner Tor
„Von Polarstern bis Davidstern“
Arbeiten des Kinderkunststudios und des Theaters LOMIR der Jüdischen Gemeinde Rostock

Zu sehen sind Arbeiten des Kinderkunststudios unter der Leitung von Faina Levochkina, welches die Expedition des Forschungsschiffes „Polarstern“ künstlerisch begleitete. Zeichnungen und Aufsätze aus dem Projekt befanden sich zeitweise sogar am Nordpol. Wie es dazu kam, erfährt man im Kröpeliner Tor. Kinder, die die Ausstellung besuchen, können sich hier z.B. mit Eisbären vor einer großen Darstellung der „Polarstern“ fotografieren. Jakov Severynovskyi, Elena Sadykhova, Ullrich Hofmann, Vyacheslav Bolshoi u.a. präsentieren ihre Arbeiten zu den Stücken des Theaterprojektes LOMIR unter der Leitung von Margarita Vishnyakova. Sie zeigen, wie die Bühnenbilder, Kostüme und Puppen bzw. Marionetten zu den mittlerweile 24 Produktionen entstanden. Man kann nachempfinden, wie weit der Weg von der künstlerischen Idee bis zur Umsetzung eines Theaterstückes sein kann. Das Theaterprojekt führt Schauspiele und Puppentheaterstücke auf. In dem vom Land und der Kommune geförderten Laientheaterprojekt spielen sowohl Gemeindemitglieder als auch andere interessierte Rostockerinnen und Rostocker aller Altersgruppen. Neue Mitstreiterinnen und Mitstreiter sind herzlich willkommen. Seinen Sitz hat LOMIR im Gemeindezentrum in der Augustenstraße 20.
Kröpeliner Straße 49A Eintritt 3 €, Ermäßigte 2 €, Familien 8 €

 

© Quelle-R.Kuperschmidt

15.10.23 ✡ 17 Uhr in der Kirche Warnemünde
„Klassik küsst Klezmer“, Konzert mit Roman Kuperschmidt & friends
Eröffnungskonzert der 8. Jüdischen Kulturtage in Rostock

Ein Konzert des jüdischen Musikers Roman Kuperschmidt ist das unmittelbare Erleben jüdischer Musik im wahren Sinne der Bedeutung des Wortes Klezmer – „Melodie-Instrument“. Er entführt uns in die jüdisch-europäische Klangwelt voller Wärme, Melancholie, Zartheit und Lebensfreude, sinnlich und spirituell zugleich. Doch heute erleben wir ein experimentelles Konzert. Roman Kuperschmidt, seine Band und ein klassisches Streichquintett stehen gemeinsam auf der Bühne und spannen den musikalischen Bogen von jüdischen Volksliedern bis hin zu klassischen Kompositionen. Sie erleben einen wahrlich würdigen, schwungvollen Auftakt der 8. Jüdischen Kulturtage in Rostock.
Kirchenstraße 1 Eintritt 8/10 €
Vorverkauf auch in der Buchhandlung Krakow und der Evangelischen Buchhandlung Rostock

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16.10.23 ✡ 19 Uhr im Max-Samuel-Haus
Konzert mit dem Ensemble WAKS
Inge Mandos (Gesang), Klemens Kaatz (Piano, Akkordeon), Hans-Christian Jaenicke (Violine)
Das Ensemble WAKS ist spezialisiert auf traditionelle jiddische Volkslieder aus Osteuropa. Es verarbeitet auf kreative Weise Aufnahmen von alten Wachswalzen-Phonographen, die in aktuelle Arrangements integriert und von Klemens Kaatz am Klavier sowie von Hans-Christian Jaenicke an der Violine begleitet werden. Sängerin Inge Mandos singt zusammen mit den Stimmen aus der Vergangenheit. Diese werden zu Solisten heutiger Konzerte. Entstanden ist ein komplexes musikalisches Erinnerungsprojekt, das vielfältige Verknüpfungen zwischen Gegenwart und Vergangenheit deutlich werden lässt. Das oft schadhafte und fragmentarische Material symbolisiert die gewaltsamen historischen und kulturellen Brüche, die infolge der Unterdrückung jüdischer Kultur durch die Nationalsozialisten und den Stalinismus entstanden. WAKS trägt dazu bei, jiddische Folklore durch affektive Verbindungen mit den Stimmen aus der Vergangenheit für das kulturelle Gedächtnis zu bewahren. Darüber hinaus gelingt dem Ensemble WAKS in einigen Fällen die Rückführung der Feldaufnahmen zu den Nachfahren der Sängerinnen und Sänger und es kann so dazu beitragen, die gewaltsam gerissenen Lücken im Familiengedächtnis zu überbrücken. Bei den Konzert-Präsentationen von WAKS werden mit Hilfe eines Computerprogramms Ausschnitte der alten Lied-Aufnahmen über ein Keyboard in die neuen Arrangements eingespielt, die einfühlsam um die Fragmente der jiddischen Lieder herum erarbeitet sind. Die Stimmen aus der Vergangenheit erklingen „live“ im Konzert im Zusammenklang mit der heutigen Stimme und den Instrumenten. Alles zusammen bietet ein ungewöhnliches, berührendes und mitreißendes Hör-Erlebnis. Mit freundlicher Unterstützung der Vereinigung für die Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Schillerplatz 10 Eintritt: 12 € / 8 € (unter 18 Jahre, Inhaber Warnow-Pass, Inhaber Schwerbehinderten Ausweis) / Studierende mit AStA-Kulturticket frei
Die Anzahl der kostenfreien Kulturticket-Plätze ist limitiert, wir bitten um rechtzeitige Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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© Quelle-Jüedische-Gemeinde

17.10.23 ✡ 20 Uhr im Kammermusiksaal der hmt Rostock
„Berlin goes Stetl“, Konzert mit dem Trio Blumina, Draganov & Sint
So ungewöhnlich wie die Kombination der Instrumente – Violine, Fagott und Klavier – so spannend und abwechslungsreich ist das Programm des Trios. Die Pianistin und Echo-Preisträgerin Elisaveta Blumina, die einen exzellenten Ruf als (Wieder-)-Entdeckerin jüdischer Komponisten genießt, musiziert gemeinsam mit ihrem Sohn, dem jungen Fagottisten Emanuel Sint. Auch er ist bereits Preisträger einiger Wettbewerbe. Zusammen mit dem Geiger Daniel Draganov präsentieren sie Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy, George Gershwin und Alexandre Tansman sowie Werke des israelischen Komponisten Yuri Povolotsky, darunter ein extra für das Trio komponiertes „Anatevka-Divertimento“ im Klezmerstil. Das Publikum darf gespannt sein. Mit Unterstützung des Zentralrats der Juden in Deutschland.
Beim St.-Katharinenstift 8 Eintritt 8/10 €

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19.10.23 ✡ 20 Uhr in der Jüdischen Gemeinde Rostock „Das Tagebuch der Anne Frank“ Mono-Oper von Grigori Frid, Premiere, Aufführung des Volkstheaters Rostock.
Ausfall! Verschoben auf den 09.11.2023!

 

 

© Oliver Borchert

21.10.23 ✡ 19 Uhr im Festsaal des Rathauses Rostock
Konzert mit dem Klavierduo Friederike Haufe und Volker Ahmels
Die weltweite Werk-Recherche und „Entdeckung“ jener Komponist:innen, die durch das Naziregime an der Ausübung ihrer Kunst gehindert, ins Exil getrieben oder in Vernichtungslager deportiert und getötet wurden, bilden einen wesentlichen Schwerpunkt im Leben von Volker Ahmels und Friederike Haufe. 
So hat das Duo Klavierstücke u.a. von Pal (Paul) Hermann und Hermann Koppel wiederentdeckt. 
Die Suite für Klavier von 1931von Hermann D. Koppel wird im Rahmen des Konzerts uraufgeführt.
Besondere Beachtung verdient auch das Werk „Five Bouquets for Barbara“ von Ruth Schönthal, deren Lebensweg von Hamburg ins Exil nach Mexiko führte. Zu Unrecht ist ihre Musik in Deutschland fast völlig unbekannt. Von dem Komponisten Dick Kattenburg liegt eine gesamte Ersteinspielung auf CD vor, die im Jahr 2022 für den Opus Klassik-Preis nominiert war. Die Aufführung der „Suite pour piano“ ist nach der Recherche der beiden Künstler eine Neuentdeckung. Der „Klassiker“ „Le boeuf sur le toit“ (Der Ochse auf dem Dach) des berühmten Darius Milhaud ist auch der Titel einer viel beachteten CD-Einspielung des Klavierduos Haufe-Ahmels aus dem Jahr 2012. Die wunderbaren Werke des genialen Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy u.a. mit der Ouvertüre zu dem Meisterwerk „Ein Sommernachtstraum“ runden dieses besondere Programm ab. Volker Ahmels ist Vorsitzender des Landesausschusses „Jugend musiziert“ Mecklenburg-Vorpommern, Direktor des Konservatoriums „Johann Wilhelm Hertel“ der Landeshauptstadt Schwerin und Leiter des „Zentrums für Verfemte Musik“ der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Friederike Haufe ist seit 2019 Ehrenvorsitzende des Deutschen Tonkünstlerverbands DTKV Landesverband Hamburg e.V. und gründete 2009 Artist Coaching in Hamburg, wo sie ein Coaching-Programm speziell für kreative Berufe anbietet.
Neuer Markt ✡ Eintritt 8/10 €

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© Pavol Putnoki

22.10.23 ✡ 19.30 Uhr in der Jüdischen Gemeinde Rostock
„One Endless Night“, Konzert mit Anna Margolina und Band
In diesem Album verarbeitet die Berliner Jazzsängerin Anna Margolina ihre Ankunft aus Minsk vor 30 Jahren. Es geht um Ausgrenzung und die Suche nach Identität, um Einsamkeit und Mitmenschlichkeit und die Liebe zu Berlin. Die Songs beschreiben Episoden aus ihrem Leben, die sie bis heute prägen. Gerade jetzt lohnt es sich, mehr denn je, eine hoffnungsvolle Geschichte des Ankommens zu erzählen, gespielt von Lisa Buchholz, Kenneth Berkel, Hendrik Nehls und David Guy. Die Musik komponierte Conor Cantrell, der in Berlin auch seinen persönlichen und künstlerischen Neuanfang erlebte. Das Album wird gefördert von der Initiative Musik und erscheint bei XJAZZ!Music. Der Gemeindesaal verwandelt sich an diesem Abend also in einen Jazzclub der besonderen Art.
Augustenstraße 20 ✡ Eintritt 10/15 €

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© Farbfilm. All rights reserved

Montag, 23.10.23 ✡ 19 Uhr im Lichtspieltheater Wundervoll in der Frieda 23
Böll-Montagskino „MISS HOLOCAUST SURVIVOR“, Preview
Film & Gespräch mit Radek Wegrzyn, Regisseur
Mit MISS HOLOCAUST SURVIVOR inszeniert Radek Wegrzyn („Die Schule auf dem Zauberberg“) einen bewegenden Kinodokumentarfilm, der sich aus einem ganz anderen Blickwinkel dem Thema Holocaust nähert. Wegrzyn begleitet dabei unterschiedliche Frauen, die den Holocaust überlebt haben und bei einem einzigartigen Schönheitswettbewerb mitmachen: einem Wettbewerb ausschließlich für Holocaust-Überlebende, der gleichermaßen geachtet und doch auch kontrovers diskutiert wird. Bei diesem Event steht nicht das Äußere der Frauen im Vordergrund, sondern vor allem ihre Persönlichkeiten und die Erlebnisse, von denen sie erzählen.
Friedrichstraße 23 ✡ Eintritt 5/6/7,50 € ✡ Vorverkauf unter www.liwu.de

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24.10.23 ✡ 19.30 Uhr im Literaturhaus Rostock (im Peter-Weiss-Haus)
„Versöhnungstheater“, Lesung & Gespräch mit Max Czollek
Max Czolleks Essays „Desintegriert euch!“und „Gegenwartsbewältigung“ streuten lustvoll Zweifel an den deutschen Narrativen von Integration bis Leitkultur. Scharf, gewitzt und an jeder Stelle überraschend schließt „Versöhnungstheater“ diesen Kreis, wenn es nach der aktuellen Erinnerung an die Verbrechen der Vergangenheit fragt. Denn in letzter Zeit hat sich einiges verändert: Das Berliner Stadtschloss feiert Preußens Könige, mit dem neuen Militärhaushalt wird eine Zeitenwende beschworen, der Bundespräsident bedankt sich auf Israelreise ungefragt für „Versöhnung“. Deutschland ist wieder wer – auch weil es sich so mustergültig an den Holocaust erinnert. Herzlich willkommen zum Versöhnungstheater!
Max Czollek, geboren 1987, ist Autor und lebt in Berlin. Er ist u.a. Mitherausgeber des Magazins „Jalta – Positionen zur jüdischen Gegenwart“ und Kurator der „Coalition for a Pluralistic Public Discourse“ (CPPD) für eine plurale Erinnerungskultur. Eine Kooperation von Literaturhaus Rostock, Universitätsbuchhandlung Hugendubel und Jüdischer Gemeinde Rostock.
Doberaner Straße 21 ✡ Vvk. 7 € zzgl. Gebühr (Pressezentrum/mvticket.de), AK: 10 € | Studierende erhalten mit dem Kulturticket freien Eintritt (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

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25.10.23 ✡ 20 Uhr in der Compagnie de Comédie/BÜHNE 602
Konzert mit Karolina Trybala
Karolina Trybała lebt und vermittelt zwischen den Kulturen und ist als Sängerin und Pädagogin in ganz Europa unterwegs. Mit großer Stimme und Leidenschaft widmet sie sich seit vielen Jahren der jüdischen Musik aus Galizien, woher ihre Vorfahren stammen. Aus ihren Recherchen entstand 2021 das Gesangsbuch „TATE-MAME“ – jiddisch für „Eltern“. Auf der Bühne präsentiert sie ihre Lieblingslieder daraus: Klezmerklassiker, alte Tangos, Songs aus den jüdischen Theatern aus Lemberg, Krakau und New York, wohin viele galizische Künstler emigrierten. Authentisch und elegant interpretiert sie bekannte und vergessene musikalische Schätze auf Jiddisch und Polnisch, aber auch auf Deutsch, Englisch und Hebräisch. Poetisch und mitreißend wird eine Brücke von damals in die heutige Zeit geschlagen – Tradition trifft Lebensfreude. Begleitet wird Karolina von den virtuosen Musikern Mateusz Tadeusz Dudek aus Krakau am Akkordeon sowie dem feurigen Geiger Alexander Bersutsky aus Odessa. Das Konzert steht unter der Schirmherrschaft des Beauftragten für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus in Mecklenburg-Vorpommern, Nikolaus Voss.
Warnowufer 55 ✡ VVK 7,50/14,50/17,50 €; AK 8/15/19 € ✡ Vorverkauf über die BÜHNE 602

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26.10.23 ✡ 18.30 Uhr im Max-Samuel-Haus
„1700 Jahre Jüdisches Leben. Wir sind da!“
Konzertlesung mit Uwe von Seltmann (Lesung) und Warnfried Altmann (Saxophon)

Eine Erzählung über die Vielfältigkeit des gegenwärtigen jüdischen Lebens und die reichhaltige Geschichte des deutschen Judentums von den Anfängen im Mittelalter über den langen Kampf um Gleichberechtigung und den schwierigen Neuanfang nach der Schoah bis heute. Unter dem Motto „Wir sind da“ – entnommen einem Liedtext des jiddischen Dichters Leyb Rozenthal – will es Antworten auf die aktuellen Fragen der jüdischen Community anbieten: Wer sind wir? Woher kommen wir? In welcher Gesellschaft wollen wir leben? Gibt es eine deutsch-jüdische Kultur? Kann es ein „normales jüdisches Leben“ in einem Land geben, das sechs Millionen ermordete Jüdinnen und Juden auf dem Gewissen hat und bis heute nicht frei von Antisemitismus ist? Eine Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung M-V in Kooperation mit der Stiftung Begegnungsstätte für jüdische Geschichte und Kultur in Rostock / Max-Samuel-Haus.
Schillerplatz 10 ✡ Eintritt: Um Spenden wird gebeten.

28.10.23 ✡ 20.00 Uhr im Ateliertheater
„Monolog in Lebenslänge“, Premiere
Theaterstück nach Alexander Tchernov mit Asja Grymberg

Erstaufführung des Theaters LOMIR, Inszenierung Margarita Vishnyakova
Von der Mutter wurde sie Fejgele genannt, vom Vater einfach nur Vögelchen. Hanna Foigelman lässt ihr Leben vorbeiziehen, nimmt uns mit in ihre Erinnerungen. Die jiddischen, ukrainischen, hebräischen und russischen Lieder machen die Kindheit im Stetl lebendig, die Studienzeit nach dem Krieg, die schicksalhaften Jahre 1953 und 1967, das Leben in Odessa, Frunse, Konzertreisen durch das gesamte Land, die Ausreise nach Israel. Ein Monolog wie ein einziges, langes Konzert. Das Stück wird nicht simultan übersetzt. Für die russischen Textpassagen gibt es ein Programmheft mit zusammenfassender Übersetzung. Musikalische Begleitung Viktoria Prokofyeva/Grajina Benalia.
Doberaner Straße 134/135 ✡ Eintritt 8/10 €, Karten über das Volkstheater Rostock

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© Quelle-Zentralrat der Juden

29.10.23 20 Uhr in der Compagnie de Comédie/BÜHNE 602
„Mein Jiddischer Tango“
Pianist und Komponist Leon Gurvitch lädt zusammen mit hochkarätigen Musikern seines Streichquartetts zu einem emotionalen Ausflug in den Kosmos des Tangos ein. Ein toller Abend mit viel Leidenschaft! Erleben Sie jiddische Lieder und Tango in einem ganz neuen musikalischen Gewand: berühmte Songs von Kurt Weill, Gurvitchs eigene Kompositionen wie „Mein Jiddischer Tango“ und Musik von Piazzolla. Der preisgekrönte Pianist, der bereits Erfolge in der Carnegie Hall New York, in der Berliner Philharmonie, im Gewandhaus Leipzig und in der Elbphilharmonie Hamburg feierte, präsentiert das neue Programm mit seinem Ensemble auf eine ganz besondere Art und Weise. Dabei begeistert der Pianist, für den alle Stilschubladen zu eng sind, stets mit virtuosen Improvisationen und Überraschungen. Das Hamburger Abendblatt schwärmte: „Leon Gurvitch präsentiert imaginäre Folklore zwischen Klezmer, Tango, Jazz und Konzertmusik, virtuos und leidenschaftlich gespielt.“ Leon Gurvitch wird begleitet von André Böttcher (Violine), Codruta Duppers (Violine), Martin Stupka (Viola) und Elisabeth Kogan (Cello). Mit Unterstützung des Zentralrats der Juden in Deutschland.
Warnowufer 55 ✡ VVK 7,50/14,50/17,50 €; AK 8/15/19 € ✡ Vorverkauf über die BÜHNE 602

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© Quelle-Zentralrat der Juden

30.10.23 ✡ 18 Uhr in der Jüdischen Gemeinde Rostock
„Halleluja“, Konzert mit Oberkantor Shmuel Barzilai
Oberkantor Shmuel Barzilai aus Wien ist einer der internationalen Stars des jüdisch-synagogalen Gesangs. Seit 30 Jahren nennt der gebürtige Israeli Wien und die Israelitische Kultusgemeinde Wien seine Heimat. 2017 wurde Barzilai mit dem Goldenen Ehrenzeichen für die Verdienste um die Republik Österreich ausgezeichnet. Der Minister würdigte, dass Oberkantor Barzilai die jüdische Kultur in Österreich vertrete und seit Jahrzehnten Botschafter der Republik Österreich sei. Barzilais musikalische Karriere führte ihn in Synagogen und Konzerthäuser in aller Welt. Sein Repertoire ist kantorale Musik, jüdische und jiddische Musik, Klezmer, israelische Musik und Opernarien. Mit seiner Musik baut er Brücken zwischen Generationen und Kulturen. In diesem Konzert führen Barzilai und seine musikalische Begleitung das Publikum durch die populärsten jüdischen Musikstücke. Mit Unterstützung des Zentralrats der Juden in Deutschland.
Augustenstraße 20 ✡ Eintritt 8/10 €

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Genauere Informationen zum Programm erhalten Sie auf den Webseiten der jeweiligen Partnerorganisationen bzw. beim Hauptveranstalter, der Jüdischen Gemeinde Rostock, Augustenstr. 20, 18055 Rostock, Tel. 0381-4590724, Fax 0381-4922315, www.synagoge-rostock.de. Sollte es nicht anders ausgewiesen sein, erfolgt der Vorverkauf über mvticket.de/Pressezentrum und die angeschlossenen Vorverkaufsstellen evtl. zzgl. Vorverkaufsgebühr. Alle Veranstaltungen innerhalb der Jüdischen Kulturtage in Rostock sind öffentlich und können daher in Bild und Ton zu PR-Zwecken aufgezeichnet werden.

Freitag, 23 Februar 2024

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Anschrift

Jüdische Gemeinde Rostock

Augustenstr. 20
18055 Rostock

Tel.: 0381 459 07 24
Fax: 0381 492 23 15
E-Mail: info@synagoge-rostock.de

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