Pressearchiv

09
Jul
Erscheinungsdatum: 07.07.2020 Quelle: NNN Autor: Werner Mett S.4

09
Jul
Erscheinungsdatum: 09.07.2020 Quelle: OZ Autor: Thorsten Czarkowski S.1

09
Jul
Erscheinungsdatum: 09.07.2020 Quelle: OZ Autor: Alexander Loew S.1

07
Jul
Erscheinungsdatum: 07.07.2020 Quelle: NNN Uni-Seite S.8

20
Jun
Erscheinungsdatum: 20.06.2020 Quelle: OZ Autor: Juri Rosov S.13

Mourning for Rabbi William Wolff

We received terrible news from England - Rabbi Wolff died tonight. He lived a long (93 years!), fulfilled and interesting life and he passed without suffering, not, as under certain conditions might be said, after "long and serious illness", but instead falling asleep peacefully. In the jewish stetl this was called the death of a tsadik, someone righteous or just. Rabbi Wolff often said that he knew nothing about life after death, about the “next world”. Though
if he went there, he would take his cell phone with him to report to his friends how everything is furnished. He hasn't called yet ...

He was born in 1927 to a well-off family in Berlin. Just six years later, the family fled from the Nazis, who had come to power, to the more or less safe at the time Holland, only to move to England a few years later. Rabbi Wolff cherished gratitude for the country that gave refuge to his family throughout his life and was proud to show off his British passport. There he achieved professional success, became one of the leading foreign journalists, and then at the age of 46, at the height of his career, abruptly changed his life and became a rabbi. In 2002 he returned to his native country after almost 70 years to work as a regional rabbi in our state.

Rabbi Wolff devoted more than a decade to building community life and was the face of the Jewish community for the general population. He was able to conquer people's hearts by captivating them with his humor, diverse knowledge and remarkable openness. He was a fighter for a new kind of community - not ghettos delimited by high walls, but modern, bright and open community centers. I think our community would be different without him. In order to be closer to the parishioners, he learned the Russian language at the age of 80. When he spoke to the people, the rabbi was astonished at how fundamental and unyielding the Soviet power destroyed Judaism in the souls and memory of the Soviet Jews. He saw his task in bringing us back to our religious roots.

We will keep the memory of this amazing person in our community forever.
He will be with us not only in prayers in our synagogue, but also in our daily community life. Zikhrono tsadik livrakha. May the memory of the righteous be a blessing.

08 July 2020 Juri Rosov,
Chairman of the Jewish community of Rostock

Juli

Freitag  03. Juli 21:28 - Samstag 23:08 ( М. Г. 14:01/ М. К. 18:14/ П. М. 20:00)
Fasten 17 TamusЧетверг 09 Июля до 22:44
Freitag  10. Juli 21:23 - Samstag     23:00 ( М. Г. 14:01 / М. К.  18:11/ П. М.19:56 ) Freitag  17. Juli 21:15 - Samstag  22:48 ( М. Г. 14:01 / М. К. 18:07 / П. М. 19:50) Freitag  26. Juli 21:14 - Samstag 22:08 ( М. Г. 14:01/ М. К. 18:01/ П. М. 19:42 )
Fasten 9 Aw Mittwoch 30. Juli 21:14 - Donnerstag 22:08
Freitag  31. Juli 20:54 - Samstag 22:18 ( М. Г. 13:59 / М. К. 17:54/ П. М. 19:32 )

August

Freitag 07. August 20:41 - Samstag 22:02 (М. G. 13:58 / М. К. 17:46/ P. М. 19:22) Freitag 14. August 20:27 - Samstag 21:44 ( М. G. 13:55 / М. К. 17:37 / P. М. 19:10) Freitag 21. August 20:11 - Samstag 21:26 ( М. G. 13:52/ М. К. 17:28/ P. М. 18:57) Freitag  38. August 19:55 - Samstag 21:08 ( М. G. 13:49/ М. К. 17:17/ P. М. 18:44)

September

Freitag  04. September 19:38 - Samstag 20:49 ( М. G. 13:46 / М. К. 17:07 / P. М. 18:30) Freitag  11. September 19:21 - Samstag  20:31 ( М. G. 13:42/ М. К.  16:56/ P. М. 18:16) Freitag  20. September 19:01 - Samstag  20:10 ( М. G. 13:38/ М. К. 16:43 / P. М. 17:59)

Rosch ha-Schana Freitag 19. September 19:04 - Sonntag 20. September 20:13

Freitag  25. September 18:42 - Samstag 19:50 ( М. G. 13:35 / М. К. 16:33/ P. М. 17:48)

JomKippurSonntag 27. September 18:42 - Montag 19:50

In Rostock fängt der Schabbat 2 min früher an.

Im jüdischen Theater einer kleinen Stadt am Meer, vielleicht ist es ja sogar Rostock, soll ein neues Stück inszeniert werden. Dabei ist es gar kein richtiges Stück, eher ein auf Zetteln verteiltes Sammelsurium von Textfragmenten, Theateranweisungen, Anekdoten und den großen, ewigen Fragen, die natürlich wieder einmal ohne Antwort bleiben. Es ist eine naive Geschichte über das Leben, in dem wir verstehen sollen, dass uns die Unterschiede zwischen uns nicht gegeben sind, um uns zu trennen oder zu verfeinden, sondern um zu lernen, uns gegenseitig zu achten und einander zu lieben. Wir alle gehören zusammen in dieser Welt. Untermalt wird diese Botschaft von den wunderbaren Liedern der jüdischen Komponisten Vladimir Terletzki und Margarita Selenaia.

Idee und Dialoge   Viktor Faerman
Regisseurin Margarita Vishnyakova
Musik V. Terletzki, M. Selenaia
Texte der Lieder nach Gedichten von A. Vergelis, O. Driz, B. Sachoder
Bühnenbild und Ausstattung Jakov Severynovskyi
Musikalische Leitung Grajina Benalia
Choreografie Arvydas Bulka
Einstudieren Tanzszenen  Marina Schreiber
Regieassistenz Irina Drachuk

Rejsl Anastasia Bibikova
Leo Vladislav Bezborodyi / Elik Faerman
Mama Irina Kazakova / Victoria Prokofyeva
Papa Leonid Bogdan / Vladimir Abugov
Oma Galina Belanskaya

Fahrende Musiker:

Olgi Vladimir Abugov / Koffi Blitti
Alf Toralf Thiesen
Thias Viacheslav Bolshoi

Schauspielerinnen:

Julia Bonaker
Asja Grymberg
Elea Nova
Victoria Prokofyeva

LOMIR - Theaterprojekt der Jüdischen Gemeinde Rostock

Unser Theaterprojekt für Laienschauspieler und -innen existiert seit Januar 2017. Träger ist die Jüdische Gemeinde Rostock. Das Projekt ist offen für alle Rostockerinnen und Rostocker, die Interesse daran haben, sich selbst einmal als Darsteller oder Darstellerin bzw. in einer anderen Funktion innerhalb des Theaters auszuprobieren. Gefördert wird das Projekt durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern und das Amt für Kultur, Denkmalpflege und Museen der Hansestadt Rostock. Als Leiterin des Theaterprojektes konnten wir Margarita Vishnyakova gewinnen. Sie ist verdiente Künstlerin Russlands, Sängerin und Schauspielerin, zudem langjährige Darstellerin am Moskauer jüdischen Theater „Schalom“.

Neben Schauspielproben incl. Tanz- und Bewegungsunterricht für Erwachsene und Jugendliche gibt es auch die Möglichkeit, sich im Puppenspiel auszuprobieren. Die einzelnen Projektgruppen proben und inszenieren parallel verschiedene Stücke in russischer oder deutscher Sprache.

Die Proben finden in der Jüdischen Gemeinde Rostock statt. Einige Male im Jahr stellt die Compagnie de Comédie ihre Bühne 602 dankenswerterweise für Gastauftritte zur Verfügung. Auf Wunsch können auch in begrenztem Umfang Gastspiele in Schulen, Kitas bzw. Auftritte bei Veranstaltungen mit interkulturellem Anliegen realisiert werden, vorzugsweise in Mecklenburg-Vorpommern.

Kontakt:

Jüdische Gemeinde Rostock

Augustenstr. 20,
18055 Rostock,
Tel. 0381-4590724,
Fax 0381-4922315
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!,

www.synagoge-rostock.de

Juden und Theater

Wieso gibt es diese Verbindung? Warum ist „Jüdisches Theater“ ein eigenständiger Begriff? Welche Besonderheiten der Theaterkunst symbolisiert diese Verbindung? Und welche Besonderheiten des jüdischen Charakters spielen eine Rolle in dieser Kunst?

Man sagt, Juden seien ein Büchervolk. Wenn wir uns die Thora anschauen, die unzähligen Geschichten von der Erschaffung der Menschheit, die Geschichte von Adam und Eva, von der Sintflut und weiter über Abraham, Isaak und Jakov, über das Volk, das noch nicht einmal ein Volk, sondern zunächst eine Familie, die Ägypten betreten hat und sich dort zu einem riesigen Volk weiterentwickelt hat, war, dann die Erzählungen über Moses, die Übergabe der Thora, die Offenbarung Gottes vor dem jüdischen Volk, so könnte es unter bestimmten Blickwinkel scheinen - mögen uns die Rabbiner und andere geistige Würdenträger verzeihen - dass all diesen Geschehnissen etwas Theatralisches inne wohnt. Man kann sie sich unterschiedlich vorstellen: als reale Ereignisse oder aber als Gleichnisse und Erzählungen über unsere Seele, über jeden einzelnen von uns, jeden Menschen. Und bereits hier lägen die Anfänge von Theater.

Denn Theater ist, wie jede andere Kunst, eine Allegorie. Es ist eine Ausdrucksform dafür, was man gerne sagen würde, aber nicht direkt, sondern mit anderen Worten. Und wenn die jüdische Seele von klein auf an damit aufwächst und in diesem Sinne erzogen wird, hat sie den Drang zum Gleichnis. Hierzu finden wir unzählige Belege, die Gleichnisse über weise Rabbiner oder von ihnen selbst formulierte, Gleichnisse der Chassiden, Gleichnisse, die den Sinn des Lebens erläutern, aber nicht in Form von Befehlen oder Moralpredigten, sondern als Anekdote, einer kurzen lustigen oder traurigen Geschichte, die immer ins Herz und den Verstand des Menschen vordringt. Etwas, woran man sich erinnert. Das Festhalten an diesen Anekdoten ist nichts anderes als die Liebe zum Theater. Dessen Stärke liegt wiederum darin, dass wir schauen, spielen und daran glauben, was wir tun: es ist ein wichtiger Teil unseres Lebens. Ein Mensch, dessen Herz offen ist für das Theater, ist bereit Spielregeln zu akzeptieren, kann davon so beeinflusst werden, dass es sein Leben verändern wird.

In jedem von uns lebt die Sehnsucht nach Märchen, danach, eine spannende Geschichte zu hören, darin, mit einer Seele in Berührung zu kommen und einen anderen Menschen näher kennenzulernen. Und das Theater ist eines der besten Mittel, um das zu erreichen. Deshalb beschäftigen wir uns mit dem Theater, deshalb mögen wir das Theater und deshalb gilt für heute und immer – da wo Juden sind, dort gibt es auch Anekdoten, Leben, Lachen, Musik, Tränen, dort sind Geschichten, Maises, Märchen, dort ist Theater.

Wenn Sie auch Teil unseres Projektes werden wollen! Wir erwarten Sie!
V. Faerman

Musical „Alle zusammen“

Dienstag, 11 August 2020

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Anschrift

Jüdische Gemeinde Rostock

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Tel.: 0381 459 07 24
Fax: 0381 492 23 15
E-Mail: info@synagoge-rostock.de

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